Mountainbike Bergstrasse

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Willkommen bei den Mountainbikern

von Mountainbike-Bergstrasse.de im Athletik Club 1892 Weinheim e.V.

Wir treffen uns regelmäßig am Brunnen vor der Peterskirche in Weinheim (Ecke Grundelbachstraße / Birkenauer Talstraße)

  • Mittwochs um 17:30 Uhr
  • Samstags um 12:00 Uhr

Wir trainieren grundsätzlich in 2 unterschiedlichen Leistungsgruppen. Bei uns kommen sowohl die ambitionierten Rennsportler als auch die Breitensportler sowie Touren- und Genussbiker auf ihre Kosten. Bei unseren Trainings- und Tourenausfahrten gibt es eine schnelle Gruppe "Race" und eine gemütlichere Gruppe "Fun".

Bitte beachtet folgendes:
Es besteht Helmpflicht! Langfingerhandschuhe, Schutzbrille, ausreichend Getränke und eventuell Energieriegel nicht vergessen.

Du bist neu und möchtest gerne mal bei uns reinschnuppern ?

Schreibe uns einfach eine Mail an:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns auf Dich!

Im YouTube Channel des Athletik Club 1892 Weinheim e.V. gibt´s ein schönes Video über uns !

 

 

 


 

 

Deutsche Meisterschaften MTB Marathon beim Dünsberg Bike Marathon 2026

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Kategorie: 2026
Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Malte Knöll & Detlef Baganski
Zugriffe: 115

Die nationalen Meisterschaften der langstreckenaffinen Mountainbikerinnen und Mountainbiker wurden am 30.08.2026 im Rahmen des 20. Dünsberg Bike Marathons ausgetragen. Das sogenannte Celtic Race mit umfasste neben der DM auch weitere Rennen über verschiedene Distanzen. Dabei mussten unterschiedlich viele Runden auf der Marathonstrecke rund um den Dünsberg überwunden werden, die ca. 40 Kilometer und 900 Höhenmeter maß.

Der Rundkurs war sehr abwechslungsreich angelegt. Sowohl Asphalt- und Forstwege als auch schmale Singletrails in Anstiegen und Abfahren waren vertreten und wechselten sich ständig ab. Die Abfahrten waren gut eingefahren und mit kleineren Sprüngen, Anliegerkurven und Wurzelpassagen versehrt. Ebenso wechselhaft wie die Untergrundcharakteristik zeigte sich auch das Höhenprofil. Dieses war gekennzeichnet von zahlreichen kleinen, maximal knapp 200 Höhenmeter langen Anstiegen, die sich oft nahtlos aneinanderreihten. Die kurzen Abfahrten dazwischen boten eine kurze Möglichkeit des Durchatmens, aber kaum Erholung.

An der Startlinie des Rennens über eine Runde der Marathonstrecke (40 km, 900 Höhenmeter) standen gleich zwei Starter des AC Weinheim / Team Mountainbike Bergstraße: Detlef Baganski und Rolf Knöll. Im Anschluss an einen kraftvollen Start fuhr Rolf ein souveränes Rennen auf unbekanntem Terrain. Er erreichte das Ziel in 2:24 Stunden und damit den 98. Gesamtrang sowie 23. Platz seiner Altersklasse.

So hat Detlef sein Comeback beim Celtic Race gut 20 Jahre nach seiner letzten Teilnahme an einem MTB-Marathon erlebt: Nach jahrelanger MTB-Pause und als Fahrer in Gruppe 2 war seine Absicht, mal wieder Rennluft zu schnuppern und zu sehen, wie sich der Sport in den letzten Jahren entwickelt hat.

Die ersten Kilometer auf zäh zu fahrenden Wiesenwegen und der Anstieg nach Vetzberg sortierten ihn erwartungsgemäß weit hinten im Feld ein. Einmal im Wald angekommen lief es etwas besser, er fand seinen eigenen Rhythmus und konnte sich in einer kleinen Gruppe festsetzen. In dieser Gruppe ging es Richtung Dünsberg, dem höchsten Punkt des Tages. Man fuhr auf eher breiten Forstwegen, aufgelockert durch etliche flüssig zu fahrende Trails und weitere Wiesenwege. Einmal am Fuß des Berges angekommen, löste sich die Gruppe auf und jeder kämpfte für sich mit den Unbillen der Topographie und des zunehmend lockeren Untergrundes. An den steilsten Stücken, an denen alle in seiner Sichtweite vom Rad und schieben mussten, stellte sich die Frage, ob die um die Deutsche Meisterschaft Fahrenden dort wohl über die dicken Wurzeln und groben Steine hochfahren würden - und wie das überhaupt gehen solle.

Vom Dünsberg hinunter ging es auf angelegten Trails, die immer wieder kleinere Absätze hatten und recht wurzelig waren. Durch den Regen der letzten Tage war der Boden aber nicht zu locker und rutschig, sondern gut griffig. Über Abschnitte des Druiden- und des Keltentrails ging es zurück in flacheres Gelände, in dem nun vermehrt kürzere Stiche zu absolvieren waren, die zwar nicht sonderlich lang, dafür aber um so steiler waren. Zu Ende der Runde wurden die Wege wieder etwas breiter und mit Verlassen des Waldes und dem Blick auf Biebertal machte sich ein wenig Erleichterung breit, dass die Strapazen nun geschafft seien. Nach gut zweieinhalb Stunden waren die 40 km absolviert und Detlef war mit seinem 117. Platz (28. AK) bei 159 Gestarteten durchaus zufrieden.

An den Deutschen Meisterschaften MTB Marathon über drei Runden (120 km, 2900 Höhenmeter) nahm Malte Knöll teil. Nach einer kurzen gemeinsamen Startphase setzten sich die Favoriten auf den Tagessieg zügig ab. Es bildeten sich kleine Gruppen, die allerdings auch immer wieder auseinanderfielen oder sich neuformierten. Im Anschluss an diese hektische Rennphase fand Malte sein konstantes Renntempo und kämpfte sich in 6:12 Stunden als 28. der Herren Elite über die Langdistanz. Zum Deutschen Meister im Mountainbike Marathon krönte sich in diesem Rennen Andreas Seewald vom Team Singer KTM.

 

 

 

Ischgl Iron Bike Marathon 2026

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Kategorie: 2026
Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Malte Knöll
Zugriffe: 238

Pünktlich zum Start der 31. Auflage des Ironbike Marathons präsentierte sich das österreichische Ischgl von seiner besten Seite. Bei noch kühlen morgendlichen Temperaturen fiel der Startschuss für den Mountainbike Marathon mit Aussicht auf eine ausgezeichnet vorbereitete Strecke unter sommerlichen Bedingungen.

Für den AC Weinheim / Mountainbike Bergstraße stand Malte Knöll zum zweiten Mal am Start der „Extremstrecke“: 84 Kilometer mit 3400 Höhenmetern. Die Strecke wurde im Vergleich zur vorherigen Austragung 2025 verändert, wodurch sie 13 Kilometer an Länge und ca. 200 zusätzliche Höhenmeter hinzugewann. Nachdem die Einführungsrunde in diesem Jahr etwas länger war und um Galtür herumführte, begann der erste von zwei langen Anstiegen. Die ersten 1000 Höhenmeter dieses Anstiegs bis zur Bergstation der Silvrettabahn blieben unverändert. Von dort führte die Marathonstrecke vorbei an zahlreichen Skiliften über weitere 500 Höhenmeter auf den Salaaser Kopf, der mit einer Höhe von 2860 Meter den höchsten Punkt des Tages darstellte. Es folgte eine überwiegend flowige, teilweise verblockte Abfahrt über den Schmuggler Trail, den Trider Sattel Trail und den Duty Free Laret Trail bis hinunter in die Schweizer Gemeinde Samnaun. Kaum im Tal angekommen wartete bereits der zweite lange Anstieg, der die Teilnehmenden über 1000 Höhenmeter zurück auf den Palinkopf führte. Die beiden langen Anstiege wiesen eine durchschnittliche Steigung von 12% auf, wobei kürzere Rampen zwischendurch auch 20% überschritten. Zur Belohnung der Plackerei begann kurz unterhalb des Palinkopfes der Höllkar Trail, der Abschnitte enthielt, die erst 2026 eröffnet wurden. Der Trail ließ das Mountainbike-Herz höherschlagen, denn er schlängelte sich mit unzähligen Anliegerkurven, Pumptrack-Elementen und Holzrampen über weite Strecken den Berg Richtung Tal hinunter. Eine schöne Belohnung und eine wahre Freude zu fahren! Die verbliebenden Tiefenmeter wurden auf serpentinenförmigen Forst- und Asphaltwegen vernichtet, bevor die Strecke zurück ins Ortszentrum von Ischgl führte.

Diese Strecke absolvierte Malte in 05:30 Stunden und belegte damit den 34. Gesamtrang und den 12. Platz der Klasse Herren Lizenz Elite. Das Gelände in den österreichischen und schweizerischen Alpen bot eine sehr herausfordernde Strecke mit ungewohnt langen und steilen Anstiegen. Diese Anstrengungen wurden jedoch mit liebevoll angelegten, hervorragend vorbereiteten Trails belohnt.

 

 

Hitziges 1-Stunden-Rennen im Schwarzwald

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Kategorie: 2026
Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Rolf Knöll
Zugriffe: 393

Der RMSV Langenbrand richtete in diesem Jahr zum dritten Mal einen Lauf der Cross-Country-Serie Berg & Bike Cup aus. Wie bereits in den vergangenen Jahren unterschied sich der Wertungslauf in Langenbrand deutlich von klassischen Cross-Country-Rennen: Statt einer festen Rundenzahl galt es für die Starterinnen und Starter ab der U19, innerhalb einer Stunde möglichst viele Runden zu absolvieren. Wurde eine Runde kurz vor Ablauf der 1-Stunden-Marke begonnen, zählte sie noch zur Wertung. Gewertet wurde nach der Anzahl der gefahrenen Runden; bei gleicher Rundenzahl entschied die Gesamtzeit über die Platzierung.

In einem gemeinsamen Rennen gingen sowohl die Hobbyklassen von der U19 bis Senioren II als auch die entsprechenden Lizenzklassen an den Start. Die Wertung erfolgte hingegen getrennt. Trotz des großen Starterfelds verteilten sich die Teilnehmenden schnell und ohne größere Staus auf dem Langenbrander Rundkurs. Das 1-Stunden-Format sorgte damit für eine willkommene Abwechslung im Rennkalender und bot durch das dichte Feld über die gesamte Renndauer hinweg Spannung auf der Strecke.

Der 2,1 Kilometer lange Rundkurs im Nordschwarzwald begann direkt mit einem steilen, kräftezehrenden Anstieg. Bereits in der ersten Runde wurde das große Starterfeld dadurch deutlich auseinandergezogen. Nach einem kurzen Flachstück führte ein stetig ansteigender Forstweg die Fahrerinnen und Fahrer zum höchsten Punkt der Strecke. Von dort ging es unmittelbar in die erste Abfahrt: In zahlreichen engen Kurven schlängelte sich der Kurs über staubigen und losen Untergrund den Hang hinunter. Dieses Teilstück verlangte hohe Konzentration, saubere Fahrtechnik und ein gutes Gefühl für die Linienwahl.

Nach dem anschließenden Gegenanstieg führte eine kurze, schnelle Abfahrt zurück in den Start-Ziel-Bereich.

Für den AC Weinheim-Team / Team Mountainbike Bergstraße standen Rolf und Malte Knöll gemeinsam an der Startlinie in Langenbrand. Rolf erkämpfte sich mit sieben gefahrenen Runden den vierten Platz in seiner Altersklasse. Malte absolvierte derweil zehn Runden und belegte in der stark besetzten Herren-Lizenzklasse den zweiten Platz.

Da Langenbrand den finalen Wertungslauf des Berg & Bike Cups 2026 austrug, fanden im Anschluss an das Rennen auch die Ehrungen der Serienwertung statt. Dank seiner konstant guten Leistungen sicherte sich Rolf einen starken zweiten Platz in der Gesamtwertung der Senioren II Hobby und damit einen Platz auf dem Podium. Malte überzeugte ebenfalls mit seinen Rennergebnissen und gewann die Gesamtwertung in der Klasse Herren Lizenz.

Damit endete ein erfolgreicher Renntag in Langenbrand für das Team Mountainbike Bergstraße.

 

 

 

Starke Leistungen des AC Weinheim beim SaarschleifenBike-Marathon

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Kategorie: 2026
Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Rolf Knöll
Zugriffe: 542

Der SaarschleifenBike-Marathon in Orscholz zählt zu den landschaftlich schönsten, aber auch anspruchsvollsten Mountainbike-Veranstaltungen im Südwesten Deutschlands. Die Strecken führen rund um die berühmte Saarschleife über abwechslungsreiche Trails, knackige Anstiege und rasante Abfahrten – und sind zum Teil ausschließlich am Veranstaltungstag befahrbar. Am 26. Juli 2026 stellten sich zwei Fahrer des AC Weinheim, Team Mountainbike Bergstraße, dieser Herausforderung.

Rolf Knöll ging auf der Halb-Marathon-Strecke an den Start, eine Runde mit 50 Kilometern Länge und 1.300 Höhenmetern. Hier wartete eine anspruchsvolle Mischung aus Forstwegen, wurzeligen Passagen und technisch anspruchsvollen Trails auf die Fahrer. Mit einer gleichmäßigen Renneinteilung und viel Ausdauer kämpfte sich Rolf über die Strecke und erreichte in 2:54 Stunden als 61. das Ziel, Platz 12 in seiner Altersklasse (Senioren 3).

Derweil startete Malte Knöll auf der Ultra-Marathon-Distanz über 100 Kilometer und 2.600 Höhenmeter (2 Runden). Von Beginn an war ein gutes Tempo gefragt, denn das wellige Profil mit zahlreichen kurzen sowie zwei längeren Anstiegen pro Runde verlangte den Teilnehmern bis zum Ziel alles ab. Malte fuhr ein konstantes Rennen, bewältigte die anspruchsvolle Strecke souverän in 4:44 Stunden und erreichte den Platz 9 insgesamt, gleichbedeutend mit dem 4. Platz in seiner Altersklasse (Herren).

Für die beiden Fahrer des AC Weinheim war der SaarschleifenBike-Marathon einmal mehr ein gelungener Wettkampf: anspruchsvolle und gleichzeitig spaßige Strecken sowie eine vorbildliche Organisation sorgten für einen erfolgreichen Renntag im Saarland.

Der SaarschleifenBike-Marathon in Orscholz zählt zu den landschaftlich schönsten, aber auch anspruchsvollsten Mountainbike-Veranstaltungen im Südwesten Deutschlands. Die Strecken führen rund um die berühmte Saarschleife über abwechslungsreiche Trails, knackige Anstiege und rasante Abfahrten – und sind zum Teil ausschließlich am Veranstaltungstag befahrbar. Am 26. Juli 2026 stellten sich zwei Fahrer des AC Weinheim, Team Mountainbike Bergstraße, dieser Herausforderung.

Rolf Knöll ging auf der Halb-Marathon-Strecke an den Start, eine Runde mit 50 Kilometern Länge und 1.300 Höhenmetern. Hier wartete eine anspruchsvolle Mischung aus Forstwegen, wurzeligen Passagen und technisch anspruchsvollen Trails auf die Fahrer. Mit einer gleichmäßigen Renneinteilung und viel Ausdauer kämpfte sich Rolf über die Strecke und erreichte in 2:54 Stunden als 61. das Ziel, Platz 12 in seiner Altersklasse (Senioren 3).

Derweil startete Malte Knöll auf der Ultra-Marathon-Distanz über 100 Kilometer und 2.600 Höhenmeter (2 Runden). Von Beginn an war ein gutes Tempo gefragt, denn das wellige Profil mit zahlreichen kurzen sowie zwei längeren Anstiegen pro Runde verlangte den Teilnehmern bis zum Ziel alles ab. Malte fuhr ein konstantes Rennen, bewältigte die anspruchsvolle Strecke souverän in 4:44 Stunden und erreichte den Platz 9 insgesamt, gleichbedeutend mit dem 4. Platz in seiner Altersklasse (Herren).

Für die beiden Fahrer des AC Weinheim war der SaarschleifenBike-Marathon einmal mehr ein gelungener Wettkampf: anspruchsvolle und gleichzeitig spaßige Strecken sowie eine vorbildliche Organisation sorgten für einen erfolgreichen Renntag im Saarland.

 

 

 

Deutsche Meisterschaften MTB XCO Wombach 2026

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Kategorie: 2026
Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Malte Knöll
Zugriffe: 621

Als alle Starter ihre Plätze in der Startaufstellung eingenommen haben und die Rennleitung die letzten Sekunden bis zum Start ankündigt, wird es ganz still. Nur ein dumpfes Herzschlaggeräusch aus den Lautsprechern ist zu hören, die Anspannung hingegen ist zum Greifen nahe. Dann ein Pfiff! Sofort sprinten 24 Mountainbiker mit krachenden Gangwechseln einen Forstweg hinauf und beginnen damit den Start-Loop der Deutschen Meisterschaften Cross-Country Mountainbike 2026.

Die nationalen Meisterschaften, die neben dem klassischen Cross-Country Rennen auch die Short-Track Wettbewerbe beinhalteten, wurden vom 17. bis 19. Juli 2026 in Wombach ausgetragen. Gleichzeitig fanden in denselben Rennen auch die Deutschen Hochschulmeisterschaften statt.

Die Cross-Country Strecke in Wombach präsentierte sich einer Deutschen Meisterschaft ausgesprochen würdig: abwechslungsreich, konditionell sowie fahrtechnisch herausfordernd und viele naturbelassene Singletrails. Und das alles bei einem perfekt gepflegten Rundkurs mit idealen Untergrundbedingungen. Für fahrtechnische Schwierigkeiten, aber ebenso viel Freude am Fahren, sorgten zusätzliche, künstlich angelegte Steinfelder neben Wurzelpassagen, Sprüngen, Anliegerkurven und Absätzen: alles dabei! Dabei schmiegte sich die Strecke in den Wombacher Wald, indem die Streckenverantwortlichen das Gelände mit seinen natürlichen Wellen und kleinen Tobeln nutzten und in den Streckenverlauf integrierten. Die 140 Höhenmeter waren über die gesamte Strecke auf zahlreiche Anstiege verteilt. Diese variierten von kurzen knackigen Abschnitten bis hin zu einem längeren Anstieg zum höchsten Punkt der Strecke, der zum Ende hin immer steiler wurde. Kurvige Singletrail-Anstiege gespickt mit Wurzeln und Steinen waren ebenfalls Teil des Rundkurses. Die Kombination aus mehreren kurzen, intensiven Anstiegen und technischen Abfahrten bot nahezu keine Möglichkeit zur Erholung.

Im oben beschriebenen Starterfeld befand sich für den AC Weinheim / Team Mountainbike Bergstraße und die Universität Ulm Malte Knöll. Nach einem guten Start musste er die vorderen Starter, unter denen sich einige Profi- und Weltcupfahrer befanden, schnell ziehen lassen und konzentrierte sich auf sein eigenes Rennen. Trotz intensiver Bemühungen und vollem Einsatz wurde Malte nach einer guten halben Stunde im Rahmen der 80%-Regel (Rückstand auf die Spitze größer als 80% der Rundenzeit der Spitze) aus dem Rennen genommen. Am Ende wurde er als 22. im Rennen der Deutschen Meisterschaften und 7. bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften gewertet. Der Sieger in beiden Wertungen hieß Luca Schwarzbauer vom Canyon CLLCTV Team, der sich damit zum wiederholten Male zum Deutschen Meister krönen konnte. 

Es war beeindruckend, die Leistungsfähigkeit und fahrtechnische Finesse dieser (Profi-) Sportler hautnah zu erleben und ein unvergessliches Erlebnis, im selben Rennen gefahren zu sein!

 

 

 

 

Hitzeschlacht und Baden-Württembergische Meisterschaften beim Berg & Bike Cup in Waibstadt

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Kategorie: 2026
Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Rolf Knöll
Zugriffe: 671

Die Kraichgau Biker Waibstadt richteten in diesem Jahr nicht nur den Auftaktlauf zum Berg & Bike Cup 2026 aus, sondern waren gleichzeitig Gastgeber der Baden-Württembergischen Meisterschaften im Cross-Country (XCO) für die Lizenz- und Nachwuchsklassen.

Die Rennstrecke führte – wie bereits in den Vorjahren – größtenteils durch den Bikepark am Hallenfreibad Waibstadt. Die Streckenführung wurde dabei leicht überarbeitet und präsentierte sich noch flüssiger und abwechslungsreicher. Jede Runde hatte es jedoch in sich: Neben zahlreichen technischen Passagen wartete ein langer Wiesenanstieg, der zum Ende hin immer steiler wurde und den Fahrerinnen und Fahrern alles abverlangte. Die Strecke war hervorragend präpariert und mit viel Liebe zum Detail gepflegt. Durch die anhaltende Trockenheit der vorausgehenden Tage war der Untergrund allerdings sehr hart, staubig und stellenweise rutschig.

Zusätzlich machten die äußeren Bedingungen den Teilnehmenden zu schaffen. Strahlender Sonnenschein, kaum Schatten auf der Strecke und hochsommerliche Temperaturen von rund 35 Grad sorgten für eine wahre Hitzeschlacht. Die Rennen wurden dadurch zu einer besonderen Herausforderung und verlangten den Sportlerinnen und Sportlern sowohl körperlich als auch mental höchste Leistungen ab.

Für den AC Weinheim / Team Mountainbike Bergstraße standen Malte und Rolf Knöll am Start. Rolf hatte das Glück, bereits um 9 Uhr im Rennen der Hobbyklassen auf die Strecke gehen zu dürfen. Bei zu diesem Zeitpunkt noch vergleichsweise moderaten Temperaturen absolvierte er fünf anspruchsvolle Runden und erreichte mit einer starken Leistung den 10. Platz in der Klasse Senioren Hobby II.

Malte stand dagegen im letzten Rennen des Tages um 15:30 Uhr an der Startlinie. Aufgrund der extremen Hitze wurde die Renndistanz von zehn auf acht Runden verkürzt. Dennoch entwickelte sich auf der schnellen und anspruchsvollen Strecke ein spannender Kampf um die Baden-Württembergischen Meistertitel sowie um wichtige Punkte für den Berg & Bike Cup.

Von der letzten Startreihe ausgehend gelang es Malte bereits am ersten, mit hohem Tempo gefahrenen Wiesenanstieg, mehrere Positionen gutzumachen. Anschließend fand er schnell seinen Rhythmus und überzeugte mit konstant hohem Tempo über die gesamte Renndauer. Runde für Runde arbeitete er sich im Feld nach vorne und konnte zahlreiche Konkurrenten hinter sich lassen. Im Ziel wurde seine starke Aufholjagd mit dem 6. Platz in der Klasse Männer Elite sowie Rang 11 in der Gesamtwertung belohnt.

Fotos: Malte und Rolf Knöll

 

 

 

Bergzeitfahren auf dem Fanningberg

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Kategorie: 2026
Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Stefan Mergenthaler
Zugriffe: 894

Am 17.06.2026, 18.00 Uhr, fand das Bergzeitfahren auf dem Fanningberg im Lungau, Salzburger Land, statt.  

Die Strecke ist zwar kurz, aber sehr steil. Mit 350 Höhenmetern auf 3,9 km ergibt sich eine durchschnittliche Steigung von rund 9 %. 

Pünktlich zum Start hat es dann aufgehört zu regnen. Im 30 Sekundentakt sind die Radler gestartet. Die heimischen Sportler "flogen" in atemberaubenden Zeiten den Berg hinauf. Für den AC Weinheim/Mountainbike Bergstraße startete Stefan Mergenthaler. Mit 20:54 wurde er in seiner AK 10.

Das Rennen war super gut organisiert. Nach dem Rennen wurden die Sportler mit Gegrilltem, Salat und allerlei Getränken kostenfrei versorgt, es spielte ein Musiker und man saß nett beieinander. Es gab handgefertigte Pokale und eine Sachverlosung. Ein rundum toller Abend.

 

 

 

Bike Marathon Pfronten

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Kategorie: 2026
Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Malte Knöll
Zugriffe: 969

Unweit der Grenze zu Österreich wurde am 13. Juni 2026 der MTB Marathon Pfronten ausgetragen. Die Stadt im Allgäu beheimatete die 23. Auflage des Radsportevents, bei dem in diesem Jahr auch die Bayrischen Meistertitel im MTB Marathon vergeben wurden. Für den AC Weinheim - Team Mountainbike Bergstraße stand Malte Knöll an der Startlinie der "Extremstrecke“ mit 2600 Höhenmetern auf 76 km Länge.

Pünktlich zu Beginn des Rennens zeigte sich das Allgäu von seiner besten Seite und bot bei Sonnenschein und angenehm sommerlichen Temperaturen wunderschöne Panorama-Blicke ins alpine Gelände. Trotz des Regens der vorausgegangenen Tage waren sowohl die Anstiege als auch Abfahrten griffig und gut zu fahren.

Die Strecke führte nach einer kurzen neutralisierten Phase zunächst über einen 800 Höhenmeter messenden Anstieg auf den Breitenberg. Zu Beginn der Auffahrt schlängelte sich ein Forstweg in zahlreichen Serpentinen den Berg hinauf. In weiteren Verlauf wurde der Schotter gröber, die Steinbrocken mehr und die kurzen Rampen mit über 20% Steigung häufiger. Vorbei ging es an Skiliften, Berghütten und Kuhherden. Die folgende Abfahrt führte über Forstwege auf der Südseite des Breitenberg ins Achtal. Von dort erstreckte sich die nächste Kletterpartie zum Edelsberg auf 1525 Meter Höhe. Auf der Abfahrt vom Edelsberg überraschten ein paar Kühe, die sich auf dem Weg versammelt hatten und sich auch nicht von den vorbeifahrenden Mountainbikerinnen und Mountainbikern stören ließen. Der dritte Anstieg des Tages endete nach 350 Höhenmeter auf dem Himmelreich. Dort begannen Singletrails, die zu großen Teilen mit grobem Schotter und größeren Steinen ausgefüllt waren, wodurch oftmals nur eine schmale, eingefahrene Spur blieb. Die vierte und letzte Kletterpartie führte aus dem Achtal über die Südseite zurück auf den Breitenberg. Zur Belohnung ging es im Anschluss über eine schnelle Abfahrt hinab ins Stadtzentrum von Pfronten.

Malte absolvierte die Extremstrecke in 4:07 Stunden und belegte damit den 33. Gesamtrang sowie den 14. Platz seiner Altersklasse.

 

 

 

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